In Bearbeitung

Geschichte des RPI
Meine religionspädagogische Arbeit in Karlsruhe war zunächst institutioneller Art. Es galt, das Katechetische Amt zu einer leistungsfähigen Arbeitsstelle auszubauen. Es mußte nicht nur bildungspolitischen, sondern auch fachwissenschaftlichen Anforderungen genügen. Deshalb mußten Stellen für die verschiedenen religionspädagogische Arbeitsbereiche eingerichtet werden; denn Kinder im Vorschul- und Grundschulalter benötigten andere didaktische und methodische Konzeptionen als die Jugendlichen der Haupt-, Realschulen und Gymnasien. Auch die beruflichen Schulen gehörten zu dem breiten Spektrum der religionspädagogischen Aufgaben, die das Katechetische Amt wahrzunehmen hatte. So hielt man Ausschau nach berufserfahrenen Religionspädagogen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen und versuchte ein Team zu bilden. Ich war sehr dankbar, daß Dieter Haas als Rektor einer Hauptschule mit mir zusammen diese Anfänge gestalten konnte. Eine leistungsfähige Fachbibliothek im Hause zu haben, war für uns die Voraussetzung für die von der Kirchenleitung geforderte Arbeit, und wir konnten zusammen mit Frau Franziska Joachim, einer erfahrenen Diplombibliothekarin, mit deren Aufbau beginnen.

Die folgende Darstellung folgt: www.ekiba.de/rpi/wir.htm
Das Religionspädagogische Institut der Ev. Landeskirche in Baden geht auf Initiativen der Religionslehrerinnen und Religionslehrer Ende der 60er Jahre zurück, als der Religionsunterricht durch eine Austrittswelle bedroht zu sein schien. Vor allem Religionslehrerinnen und Religionslehrer an Gymnasien in Baden und Württemberg appellierten an die Kirchenleitungen, den Religionsunterricht stärker zu unterstützen.

Aus diesen Initiativen entstand 1968 die Religionspädagogische Projektforschung (RPF) als Zusammenschluß von Projektgruppen, die Unterrichtsmodelle entwarfen. Heute ist die "Religionspädagogische Projekt-Entwicklung (RPE)" der Name für die Kooperation von RPI (Karlsruhe) und PTZ (Stuttgart).

1969 wurde Gymnasialprofessor Klaus Deßecker zum Leiter des Katechetischen Amts der badischen Landeskirche berufen und trat seinen Dienst am 1. Januar 1970 an.

1971 erfolgte dann die Umbenennung in "Religionspädagogisches Institut".

Nach der Berufung eines Landeskirchlichen Beauftragten für den Konfirmandenunterricht wurde dieser Arbeitsbereich im RPI eingegliedert. Dasselbe erfolgte mit der Berufung eines Landeskirchlichen Beauftragten für den Kindergottesdienst.

Damit wird deutlich, daß das Religionspädagogische Institut Religionspädagogik in der Schule und Religionspädagogik in der Gemeinde als zentrale und aufeinander bezogene Arbeitsfelder umfaßt.

Das Institut vermittelt zwischen Theorie und Praxis und will Personen, die in kirchlichen und schulischen Handlungsfeldern arbeiten, religionspädagogisch unterstützen durch

- Fortbildung

- Erstellung von Arbeitshilfen und Unterrichtsmaterialien,

- Entwicklung von Konzeptionen (Rahmenpläne, Lehrpläne usw.)